Für eine starke Libido

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Viagra und Partnerschaft

Warum eigentlich kümmerte sich Tausende von Jahren niemand um die weibliche Lust? Das fragen sich viele Frauen. Beständig standen und stehen männliche Potenz und Macht im Mittelpunkt. Und nun ist zu befürchten, daß mit Viagra die Götzenverehrung des Gliedes einen neuen Höhepunkt erlebt. Dabei hatten die Frauen in puncto Sexualität gerade mal einen kleinen Teilsieg errungen.

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Viagra für die Frau

Kaum war Viagra für Männer auf dem Markt, erhoben sich schon Stimmen, um die Segnungen der Potenzpille auch für das weibliche Geschlecht zu loben: Nie habe sie besseren Sex gehabt, ließ eine amerikanische Hausfrau die Öffentlichkeit wissen. Andere schwärmten in der Presse von multiplen Orgasmen, obwohl sie jahrelang zu keinem Höhepunkt fähig gewesen seien. Einer britischen Pilotstudie zufolge hatten Frauen nach einer Zeit, in der ihnen Viagra verabreicht worden war, häufiger Sex mit ihren Männern. Haben Ärzte mit diesem Potenzmittel nun auch endlich ein Mittel an der Hand, um weibliche Sexualstörungen zu heilen? Was steckt dahinter?

Rein medizinisch gesehen ist es durchaus möglich, daß Viagra nicht nur bei Männern wirkt, sondern auch bei Frauen. Das Gewebe im männlichen und weiblichen Sexualbereich ist in den Grundanlagen ziemlich gleich. Im Penis, in den Schamlippen und der Klitoris finden sich Schwellkörper, die auf Viagra reagieren. “Der Zielort”, sagt Claudia Rüffer-Hesse von der Medizinischen Hochschule Hannover, “ist also vorhanden.” Während aber beim Mann eine Erektion hervorgerufen, also eine Funktion hergestellt werden soll, geht es bei den Frauen um einen anderen Effekt. Die körperlichen Veränderungen, beispielsweise durch eine verbesserte Durchblutung eine stärkere Befeuchtung der Scheide zu erreichen, könnten vielleicht dazu führen, daß Frauen im Genitalbereich mehr Gefühl und dadurch auch mehr Lust entwickeln, erklärt die Psychiaterin und ärztliche Leiterin einer von Pfizer in Auftrag gegebenen Studie, die derzeit europaweit durchgeführt wird.

Im Herbst 1997 begann die Medizinische Hochschule Hannover mit ihren Studien zum Thema Frauen und Viagra. Damit befindet sich das Medikament in einer frühen klinischen Erprobungsphase. Mehr als fünfhundert europäische Frauen aller Altersstufen testen Viagra derzeit als Probandinnen im Dienste von Pfizer. Nach Abschluß der Testserie will der Pharmakonzern dann entscheiden, ob die Zulassung von Viagra als Orgasmuspille bei den zuständigen Behörden beantragt wird. Bis es das Medikament für die Frau gibt, werden in jedem Fall noch ein paar Jahre verstreichen: In Deutschland könnte sie vermutlich frühestens in drei Jahren verfügbar sein, sagt Dr. Rudolf Ertl, Produktmanager von Viagra in der deutschen Pfizer Niederlassung in Karlsruhe. Und das auch nur dann, wenn die ausführlichen Tests zu brauchbaren Ergebnissen führen. Auch in den Vereinigten Staaten gibt es Viagra (legal) bislang nur für Männer. Übrigens hatte nicht nur Pfizer die Idee, ein “Orgasmusmittel” für Frauen auf den Markt zu bringen. Die Firma Zonagen testet laut New York Post derzeit das Potenzmittel Vasomax an Frauen. Und auch die amerikanische Firma Abbot Laboratories arbeitet an einem neuen Mittel – es soll Rezeptoren im Gehirn zu größerer sexueller Erregbarkeit bringen.

Allerdings haben die Ergebnisse, die der Medizinischen Hochschule Hannover bislang vorliegen, keine durchschlagende Wirkung des potenzsteigernden Mittels bei jüngeren Frauen gezeigt, doch handle es sich ja auch, betont Claudia Rüffer-Hesse, um erste klinische Forschungen in diesem Feld, die zudem noch nicht komplett ausgewertet seien. Dennoch lohnt sich ein Blick hinter die wissenschaftliche Kulisse.

An der Medizinischen Hochschule in Hannover interessiert man sich bereits seit längerem für Sexualprobleme bei Frauen, schon allein deshalb, “weil Frauen im Bereich Sexualforschung bisher zu kurz gekommen sind”, sagt Diplompsychologin Dr. Kristina Heiser, die ebenfalls an der Viagra

Studie mitarbeitet. Die Behandlung von Frauen gestalte sich außerdem in der Regel schwieriger als die von Männern, denn während bei diesen sexuelle Probleme häufig mit Funktionsstörungen wie erektiler Dysfunktion zu tun hätten, stehe bei Frauen die sexuelle Erlebnisfähigkeit im Vordergrund. “Drei Viertel unserer Patientinnen klagen darüber, sie hätten keine Lust zu Sexualität, sie könnten sie nicht genießen”, so Heiser. Schwierigkeiten mit der Orgasmusfähigkeit, die noch vor wenigen Jahren als Hauptproblem der Frauen galten, oder körperliche Leiden wie Vaginismus stünden demgegenüber hintan.

Ein Blick auf die Statistik zeigt: In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich das Erscheinungsbild sexueller Probleme bei Frauen stark geändert. So wandten sich Mitte der siebziger Jahre einer Hamburger Studie zufolge noch achtzig Prozent der Frauen wegen Erregungs- und Orgasmusstörungen an eine Beratungsstelle. Zwölf Prozent klagten über Vaginismus, einer unwillkürlichen Verkrampfung des Scheideneingangs und der Beckenbodenmuskulatur, die bei dem Versuch auftritt, etwas in die Scheide einzuführen. Nur acht Prozent der Patientinnen nannten Lustlosigkeit als vorherrschendes Problem.

Das sah bei einer ebenfalls in Hamburg durchgeführten Erhebung aus den frühen neunziger Jahren ganz anders aus: Der Anteil der Patentinnen, bei denen sexuelle Lustlosigkeit diagnostiziert wurde, stieg von acht auf achtundfünfzig Prozent, während der der Frauen mit Erregungs und Orgasmusschwierigkeiten auf neunundzwanzig Prozent sank. Lediglich unter Vaginismus litten etwa gleich viele Frauen wie zwanzig Jahre zuvor, nämlich dreizehn Prozent. Kristina Heiser zitiert aus ihrer Praxis ähnliche Erfahrungen: Etwa fünfundsiebzig Prozent ihrer Patientinnen klagen über Probleme mit der Lust, rund zwanzig Prozent leiden unter Erregungs- oder Orgasmusstörungen, bei fünf Prozent sind Vaginismus oder Schmerzen beim Verkehr die Ursache.

Warum Frauen heute weniger Lust denn je haben darüber läßt sich nur spekulieren: “Das hängt vermutlich mit der sexuellen Liberalisierung und damit zusammen, daß Frauen sich heute trauen, ihre Unlust zu äußern”, sagt Dr. Heiser. Zudem wüßten Frauen heute mehr über ihren Körper, könnten genauer benennen, wo das Problem liegt, wenn die Lust ausbleibt. Außerdem sei auch die Forschung inzwischen mehrere Schritte vorangekommen: “Wir glauben heute, daß die früher als Orgasmusprobleme bezeichneten Beschwerden vermutlich eigentlich Lustprobleme waren “, so Heiser. Tatsache bleibt: Eine Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, daß für eine große Zahl von Frauen in westlichen Industrienationen Geschlechtsverkehr als Stimulation zu starker Erregung und zum Erreichen des Orgasmus nicht geeignet ist anders als bei den meisten Männern. Auch deshalb, schreibt Diplompsychologin Margret Hauch von der Sexualberatungsstelle der Abteilung Sexualforschung der Universität Hamburg, habe die Zahl der Frauen, “die bei Petting oder Geschlechtsverkehr sehr wohl zu Orgasmen kommen , aber dennoch keine Lust auf sexuellen Kontakt mit ihrem Partner haben”, stark zugenommen. Hier würden “Unterschiede im sexuellen Erleben zwischen Frauen und Männern” sichtbar.

Das Problem dabei ist: Die bei Frauen auftretenden Schwierigkeiten mit der Lust sind nicht einfach zu behandeln. Häufig steckt eine Krise in der Partnerschaft dahinter, sind Kindheitstraumata wie sexueller Mißbrauch oder eine zu strenge Erziehung schuld. Da helfen keine Pillen, und auch mit häuslichen Körperübungen zusammen mit dem Partner erreichen Therapeuten nur in Einzelfällen etwas. Betroffene Frauen bedürfen in der Regel einer kompetenten psychotherapeutischen Behandlung; manchmal werden verschiedene Therapieansätze kombiniert, um dem Problem auf den Grund zu gehen. Doch das ist aufwendig und teuer, und der Erfolg ist nicht gesichert. Dazu sei, so Heiser, die Sexualität von Frauen zu vielschichtig, störanfällig, sensibel. Und vor allem hei jeder Frau unterschiedlich gelagert.

Der Leidensdruck der betroffenen Patientinnen ist groß: Haben Frauen Probleme mit der Lust, bekommen sie meist auch Probleme in der Partnerschaft. “Häufig haben Männer ohnehin mehr Lust auf Sex als Frauen”, erklärt Heiser. Die Konsequenz: Es entwickle sich ein regelrechter Teufelskreis. Der Mann dränge seine Partnerin, und diese ziehe sich immer mehr zurück. Manche Betroffenen gäben sich eine Zeitlang Mühe, den Wünschen des Partners nachzukommen. Doch dies schlage in der Regel erst recht in Ablehnung von körperlichem Kontakt um. “Viele Frauen mit sexuellen Schwierigkeiten haben Angst um ihre Partnerschaft, sie fürchten sich davor, daß ihr Partner sich eine sexuell aktivere Partnerin suchen könnte”, erklärt Heiser.

Sie hat die Erfahrung gemacht, daß Frauen unter ihrer Lustlosigkeit in der Regel sehr leiden. Oftmals schämen sich Betroffene so sehr, daß sie es nicht wagen, das Thema im Verwandten oder Freundeskreis anzusprechen. Heiser: “Die Frauen hören und lesen in den Medien, was man sexuell alles erleben kann, und beginnen, an ihrer eigenen Sexualität zu zweifeln. Die Frauen fragen sich: Bin ich denn überhaupt noch normal, wenn ich keine Lust zu Sexualität habe? Treffen sie dann auf Frauen mit ähnlichen Problemen, sind viele unheimlich erleichtert, daß sie nicht die einzigen sind.” Kein Wunder angesichts dieser spezifischen Situation, daß es die Hannoveraner Forscher lockte, mit einem schnell wirksamen Medikament zu experimentieren. Fünfzehn sorgfältig ausgesuchte Frauen sie mußten gesund sein, sollten in einer festen Partnerschaft leben und unter keinen schweren psychischen Problemen leiden – nahmen seit Winter 1997 an der jeweils vier Monate dauernden Studie teil. Sie waren zwischen achtzehn und fünfundfünfzig Jahre alt, hatten also sexuelle Erfahrungen, waren aber noch nicht in den Wechseljahren.

Die meisten der Probandinnen litten unter Lustlosigkeit, einige wenige klagten über Erregungsprobleme, beispielsweise über fehlende oder zu geringe Lubrikation.

Die Frauen wurden angehalten, ihr erotisches Leben in einem Tagebuch festzuhalten. Sie mußten Fragen folgender Art beantworten: “Wie oft haben Sie an Sex gedacht?”, “Wie oft hatten Sie Sex ?» oder auch: “Wie oft hatten Sie Lust zum Streicheln?”. Die Tagebücher sollten den Ärzten und Psychologen zunächst einen Einblick in die Situation ohne Medikament gewähren. In den folgenden drei Monaten erhielten die Frauen dann Tabletten mit der Anweisung, sie ungefähr eine Stunde vor einem sich anbahnenden Schäferstündchen einzunehmen – und anschließend wiederum Buch darüber führen, was nun anders war als zuvor.

Das Ergebnis: Viagra hilft, zumindest in der bislang ausprobierten Dosierung – manche erhielten Placebos, andere Mengen von zehn, fünfzehn oder hundert Milligramm des Wirkstoffs, jungen Frauen relativ wenig. “Viele Frauen schrieben, sie merkten gar nichts”, sagt Heiser. “Und die meisten Äußerungen der Frauen, die etwas verspürten, bezogen sich auf eine bessere Durchblutung im Körper” oft allerdings an der falschen Stelle: “Manche klagten, sie hätten nach der Einnahme einen roten Kopf bekommen.” Andere Probandinnen beschrieben ein Wärmegefühl im ganzen Körper. Eine Patientin berichtete, ihr Sexualleben habe sich tatsächlich verbessert, was sie allerdings auf die Gespräche mit ihrem Partner und die allgemeine Beschäftigung mit diesem Thema schob. Wenige Frauen gaben an, durch Viagra habe sich die Befeuchtung der Scheide verbessert. Und sollten die Probandinnen tatsächlich mehr Geschlechtsverkehr gehabt haben, gibt es auch dafür eine Erklärung: “Schließlich war das ja Bedingung für die Teilnahme an der Studie”, so Heiser, “daß die Frauen nach Einnahme von Viagra sexuell aktiv wurden.”

Über gravierende Nebenwirkungen klagte keine der Frauen. “Eine hatte leichte Kopfschmerzen”, zählt Heiser auf. “Eine nahm Farben nach der Einnahme intensiver wahr, manche klagten darüber, daß sie wegen der besseren Durchblutung ein rotes Gesicht bekamen.” Die Nebenwirkungen decken sich in etwa mit denen, die auch die Männer in diversen Studien beschrieben haben. Sie hielten jeweils über höchstens zwei Stunden an.

Fazit: Einen Durchbruch, wie bei männlichen Patienten, konnten die Forscher bei den Frauen mit Viagra nicht erkennen. “Die Sexualität der Frauen ist derartig stark mit ihrem Seelenleben verknüpft, daß man sehr schwer etwas mit diesem Medikament erreichen kann”, sagt Heiser. “Wenn in der Partnerschaft etwas nicht stimmt, hilft auch die Tablette nichts. Sexuelle Zufriedenheit und sexuelle Funktion sind eben zwei unterschiedliche Dinge.” Befriedigender Sex bestehe für die meisten Frauen auch aus dem partnerschaftlichen Miteinander, aus einer stimulierenden Atmosphäre. Frauen müßten sich wohl und entspannt fühlen, sie müßten Lust entwickeln können. Und genau da nützt Viagra nichts: “Ein Lustauslöser ist es nicht.”

“So wie es im Moment aussieht, bringt Viagra für junge Frauen tatsächlich wenig”, faßt auch die ärztliche Leiterin der Studie, Rüffer-Hesse, zusammen. Dennoch möchte sie noch nicht die Flinte ins Korn werfen: “Ich würde gerne mit höheren Dosierungen, etwa mit zweihundert Milligramm, experimentieren”, sagt sie. “Vielleicht brauchen Frauen einfach mehr.” Immerhin sei die Funktionsweise von Viagra rein organisch gesehen plausibel wenn nicht, und das sei nun mal entscheidend, die seelischen Faktoren bei weiblichen Sexualstörungen überwögen.

Anders könnte sich die Wirkungsweise bei Frauen in den Wechseljahren darstellen und dies ist das Thema der neuesten Studie, die seit Sommer 1998 an der Medizinischen

Hochschule Hannover läuft. Die Untersuchung hat diesmal Frauen in oder jenseits der Menopause im Alter von fünfundvierzig bis siebzig Jahren im Visier.

Die Spekulation der Forscher: Viele Frauen in den Wechseljahren klagen über Scheidentrockenheit, ohne unter sexuellem Desinteresse zu leiden. Diese fehlende Lubrikation erklärt sich durch die Alterung der Haut. “Im Alter wird eben alles etwas trockener, auch die Schleimhäute”, erklärt Kristina Heiser. Hier könnte Viagra mit seiner durchblutungsfördernden Wirkung helfen. Bislang wurden den Betroffenen östrogenhaltige Salben oder Gleitcremes verabreicht nicht unbedingt jederfraus Sache. Wenn sich die Tablette nun als wirksam erweist, könnten die Frauen ein anderes Mittel zur Hand haben, das sie eventuell als weniger störend empfinden.

Aber selbst wenn sich herausstellt, daß Viagra in höherer Dosierung oder bei älteren Frauen positive Wirkungen entfaltet, ist das Medikament noch lange keine “Orgasmuspille”, die Frauen zu zahlreichen Höhepunkten verhilft. Die begeisterten Berichte aus Amerika “sind vermutlich nur Einzelfälle und werden es auch bleiben “, erklärt Heiser. Wieviel Wunschdenken und Einbildung dahintersteckt, vermag niemand zu sagen. Im Grunde, resümiert Rüffer Hesse, könne man davon ausgehen, daß Viagra vor allem in einem Fall hilfreich sein kann: “bei Erregungsstörungen, die durch vaginale Minderdurchblutung zustande kommen”.

Die häufigsten Sexualstörungen bei Männern und Frauen

Wann ist Sexualität “normal” oder “gesund”? Ab wann kann man von Störungen sprechen?

Orgasmusstörungen

Orgasmusstörungen

Weil die Bandbreite sexueller Leistungsfähigkeit groß ist und stark vom Empfinden des einzelnen abhängt manche erleben gewisse Schwächen als normal, andere sehen sich schon eingeschränkt, wenn sie einmal keine Erektion zustande bringen ist eine Abgrenzung von “gestörter” und “nicht gestörter” Sexualität schwierig. Von einer “Störung” sprechen Urologen in der Regel dann, wenn die sexuelle Funktion eingeschränkt oder nicht vorhanden ist oder wenn der Patient beziehungsweise die Partnerschaft darunter leiden. Die Weltgesundheitsbehörde (WHO) hat eine Klassifizierung von Sexualstörungen gefunden, die für alle Ärzte verbindlich ist. Sie ordnet die Symptome danach ein, welcher Abschnitt des sexuellen Reaktionszyklus betroffen ist: die Appetenz-phase, die Erregungsphase, die Plateauphase, die Orgasmusphase oder nachorgastische Reaktionen.

Bei Frauen können folgende Störungen auftreten:

Sexuelle Lustiosigkeit. Etwa fünfundsiebzig Prozent und damit die meisten der an Sexualstörungen leidenden Frauen sind von mangelnder Appetenz betroffen. Sie empfinden nie oder nur sehr selten Lust auf Sex – manche entwickeln eine regelrechte Aversion dagegen. Leidet eine Frau unter Erregungsstörungen, entwickelt sich oft eine gefährliche Dynamik in der Beziehung: Weil sie sich entzieht, fordert der enttäuschte Partner mehr Zuwendung, was zu einer noch stärkeren Ablehnung führt. Das gleiche gilt natürlich auch umgekehrt.

Erregungsstörungen. Davon spricht man, wenn die sexuelle Erregung nicht ausreicht, um einen Geschlechtsverkehr durchzuführen, was zur Folge haben kann, daß die Frau unter einer zu geringen Scheidenbefeuchtung (Lubrikation) leidet.

Dyspareunie, Algopareunie. Brennen, Stechen oder andere Schmerzen im Genitalbereich während des Verkehrs. Dies ist häufig auf mangelnde Lubrikation zurückzuführen, kann aber auch zum Beispiel Symptom für Pilzbefall oder krankheitsbedingte körperliche Veränderungen sein.

Vaginismus. Die Beckenbodenmuskulatur zieht sich unwillkürlich zusammen und verkrampft sich so sehr, daß der Penis (oder auch beispielsweise ein Tampon) nicht in die Vagina eingeführt werden kann.

Orgasmusstörungen. Die Frau wird zwar erregt, kann auch mit ihrem Partner schlafen, aber es tritt kein Orgasmus ein. Bei einer vollständigen Orgasmusstörung erlebt die Frau nie einen Höhepunkt. Bei koitalen Orgasmusstörungen dagegen kann sie durch Selbstbefriedigung oder Petting zum Höhepunkt kommen. Durch das Potenzmittel Lovegra kann ein Lustempfinden erhöht werden.

Nachorgastische Verstimmungen. Nach dem Geschlechtsverkehr neigt die Frau zu Weinkrämpfen, Gereiztheit, innerer Unruhe, Schlafstörungen etc.

Bei Männern kommt es zu folgenden Sexualstörungen:

Sexuelle Lustlosigkeit. Das sexuelle Verlangen ist gering oder fehlt vollständig; statt dessen überwiegen Gleichgültigkeit und Ängste, im Bett zu versagen.

Erektionsstörungen. Das ist die häufigste Sexualstörung beim Mann. Dem Betroffenen gelingt es nicht, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr notwendige Gliedsteife zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, dies kann durch Viagra Sildenafil verstärkt werden

Dyspareunie, Algopareunie. Mißempfindungen und Schmerzen im Genitalbereich, zum Beispiel in der Eichel, den Hoden oder den Leisten. Ursache können organische Erkrankungen, beispielsweise der Prostata, sein.

Orgasmusstörungen. Zwei Formen werden unterschieden:

1. Zeitliche Veränderung. Der Patient hat einen vorzeitigen Samenerguß (Ejaculatio praecox). Diese Störung ist relativ häufig. In schweren Fällen kommt es zur Ejakulation, noch bevor der Penis überhaupt in die Vagina eingedrungen ist. Eine weitere, eher seltene Variante ist die Ejaculatio retardata: Dabei kommt es trotz ausreichender Stimulation selten oder stark verzögert zum Samenerguß. In wenigen Fällen leiden Männer auch unter Anorgasmie, das heißt, sie können keinen Höhepunkt erleben.

2. Veränderungen des Ejakulationsprozesses. Häufig körperlich verursacht ist die Ejaculatio retrograda, der Samenerguß in die Harnblase. Sehr selten tritt der Orgasmus sine ejaculatione auf: Der Orgasmus wird zwar erlebt, aber es kommt zu keinem Erguß. Ebenfalls sehr selten ist die Ejaculatio sine orgasmo: Der Mann hat einen Samenerguß, fühlt aber keinen Höhepunkt.

Nachorgastische Verstimmungen: Ebenso wie Frauen können Männer nach dem Geschlechtsverkehr gereizt, depressiv oder unruhig sein oder auch zu Schlafstörungen neigen.

Potenzmittel für die Frau und den Mann boomt wie nie zu vor

Da die Männer immer mehr unter ihren Erektionsstörungen und Potenzproblemen leiden, greifen sie zur Zeit immer mehr zu einer medikamentösen Therapie, wie das Potenzmittel Viagra, Cialis und Co.

Auch bei Frauen sind Potenzprobleme wie Scheidentrockenheit und Orgasmusstörungen weiter verbreitet als sonst. Durch Schmerzen beim Sex oder aber durch immer wiederkehrende Infektionen, wird die Lust auf Sex bei der Frau eingeschränkt. Oftmals haben sie dann weniger Geschlechtsverkehr, bevor die Libido noch gestärkt war. Und dadurch kommt es dann zum Frust in der Beziehung.

Seit dem es Potenzmittel auf dem Markt gibt, gibt es weit verbreitet Werbung für diese Medikamente im Internet.
So konnte das Potenzmittel unter den Mann gebracht werden. Mittlerweile kaufen 80% der Männer ihre Potenzmittel in online Apotheken, da sie preiswerter sind als in Stadt-Apotheken.

Vor kurzem liefen Werbe-Spots von Potenzmitteln für die Männer im TV. Nun rückt auch die Werbung für Frauen näher und die Medien strahlen Werbung für Potenzmittel gegen Scheidentrockenheit aus.

Gerade Frauen die im gebärfähigen Alter oder in den Wechseljahren sind, leiden unter Scheidentrockenheit. Für Frauen gab es bislang immer Cremes und Salben zum befeuchten der Scheide. Die für einen kurzen Moment auch wirken.

Nun gibt es endlich Lovegra, die Potenzpille für die Frau! Informieren Sie sich hier über die kleine Sex- und Lustpille Lovegra. Wenn auch Sie unter Scheidentrockenheit leiden, dann testen Sie Lovegra, die Zeiten der lästigen Salben ist endgültig vorbei.

Antibabypille kann zu Libidoverlust führen

Viele Frauen nehmen zur Verhütung die Antibabypille ein. Doch diese bringt auch sehr viele Nebenwirkungen mit sich. So wie Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Depressionen, Müdigkeit, Schlaflosigkkeit, Appetitlosigkeit, Reizbarkeit und unter anderem auch Libidoverlust.

Das heisst, dass Frauen, die die Antibabypille regelmäßig ein nehmen, eine geringere oder gar keine Lust mehr auf Sex haben. Die Beziehung schläft ein und beide Partner sind gereizt, weil im Bett nichts mehr läuft. Der Libidoverlust beruht als Nebenwirkung der AntibabypilleUm den Libidoverlust wieder zu stabilisieren, können Frauen die Lust- und Sexpille Lovegra ein nehmen, damit die Libido wieder steigt und das Verlangen nach Sex wieder grösser wird.

Lovegra kann zusätzlich zur Antibabypille eingenommen, da keine Wechselwirkungen bekannt sind.

Die Potenzpille Lovegra ist eine kleine rosa farbende Pille, die ca. 15 min. vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Die Pille für die Frau hat eine Wirkungszeit von bis zu 6 Std. Doch die Frau muss hierfür sexuell stimuliert werden. Durch die regelmäßige Einnahme von Lovegra, wird die Libido auf Dauer gesteigert, somit können die anderen Nebenwirkungen der Antibabypille ebenfalls abschwächen. Denn wenn eine Frau keine Lust auf Sex hat, dann ist sie auch launisch gestimmt und es kann auch zu Depressionen führen. Da in der Beziehung zum Partner etwas fehlt.Ausserdem verspricht Lovegra multiple Orgasmen. Frauen die Orgasmusschwierigkeiten hatten, haben zu Lovegra gegriffen und einen wunderbaren Orgasmus während des Sex bekommen.

Leiden Sie unter Libidoverlust? Oder unter Orgasmusschwierigkeiten? Dann testen Sie Lovegra, die kleine Pille mit riesen Wirkung.

Super Kamagra stoppt den frühzeitigen Orgasmus

Viele Männer kennen sicherlich das Problem, dass sie eine frühzeitige Ejakulation haben. Um diese zu unterdrücken, oder in die Länge zu ziehen, müssen die Männer beim Sex ein kleine “Pause” machen, damit sie nicht zu früh zum Orgasmus kommen.
Es ist sehr schwer für den Mann, dies unter Kontrolle zu halten und auch sehr mühselig. Meistens wird das Liebesspiel dadurch unterbrochen und Frust macht sich in den Schlafzimmern breit.

Nun gibt es für all die Männer, die das Problem mit einem frühzeitigen Samenerguss haben, ein relativ neues Potenzmittel mit dem Namen Super Kamagra auch bekannt als Priligy Generika Dapoxetin zu kaufen. Dieses Potenzmittel beeinhaltet gleich 2 Wirkstoffe, nämlich Sildenafil und Dapoxetin. Der bekannte Wirkstoff Sildenafil ist dafür verantwortlich, dass er eine Erektion herbei führt, sie stärkt und auch lange halten kann. Um aber eine frühzeitige Ejakulation unterdrücken zu können, wird der Wirkstoff Dapoxetin eingesetzt. Dapoxetin ist dafür verantwortlich, dass der Mann selber bestimmen kann, wann er nun zum Höhepunkt kommt, ohne es krampfhaft unterdrücken zu müssen. Durch die Super Kamagra Tabletten hat das zu frühe kommen beim Mann nun endlich ein Ende gefunden.

Das Super Kamagra wird ca. 1 Std. vor dem Geschlechtsakt eingenommen. Danach fängt es dann an zu wirken, wenn der Mann sexuell aktiv wird. Es sollte darauf geachtet werden, dass nur eine Tablette innerhalb von 24 Std. eingenommen wird. Das Potenzmittel ist für Männer im Alter von 18-64 Jahren geeignet. Durch das Medikament kann es zu Nebenwirkungen  wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder zur Müdigkeit kommen.

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Levitra ein besonderes Potenzmittel

Das Potenzmittel Levitra mit dem Wirkstoff Vardenafil wird bei einem Mann als Therapie eingesetzt, der unter Erektionsstörungen oder einer erektilen Dysfunktion leidet. Levitra gibt es als 20 mg Dosierung. Männer die noch unter einem anderen Gesundheitsaspekt wie Diabetes leiden, hat sich das Potenzmittel Levitra sehr bewährt.  Männer sollten Levitra ca. 25 min. oral mit Wasser vor dem Sex einnehmen. Die Wirkung kann bis zu 6 Std. anhalten.  Das Potenzmittel wirkt nur für eine bessere Durchblutung des Penis, es ist kein sexuell anregendes Medikament. Der Wirkstoff der Potenzpille ist ein PDE-5-Hemmer, die auch Viagra und Cialis angehören.  Levitra von Bayer gibt es noch nicht all zu lange auf dem Markt, erst 2003 wurde es unter die Menschheit gebracht.  Während andere Potenzmittel wie Viagra und Cialis hoch dosiert werden, wird Levitra nur zwischen 10mg – 20mg dosiert. Denn dadurch sind die Nebenwirkungen geringer. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, verstopfte Nase, Sehstörungen, Magenprobleme, Hautrötungen oder Bluthochdruck können auftreten. Levitra sollte nie zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden, da es die Wirkung von Vardenafil verändern kann.

Kamagra oral Jelly aus der Tüte

Das etwas andere Potenzmittel. Kamagra oral Jelly ist ein flüssig Potenzmittel, welches direkt über die Mundschleimhaut in den Körper hinein gelangt. Das Potenzmittel muss vor dem Geschlechtsverkehr genommen werden. Der Wirkstoff von dem Potenzmittel ist Sildenafil Citrate, welches schon nach ca. 15 – 30 min. anfängt zu wirken, da es schnell in den Blutkreislauf gerät. Die Wirkung kann zwischen 4-6 Std. anhalten. Hierfür muss der Mann sexuell erregt sein.
Kamagra oral Jelly gibt es in 7 Geschmacksrichtungen wie Ananas, Orange, Erdbeer, Vanille, Banane, Johannisbeere und Caramel.
Das Potenzmittel wird bei Männern eingesetzt, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden. Hierbei handelt es sich auch um ein PDE-5-Hemmer. Kamagra oral Jelly sollten Sie nicht einnehmen, wenn eine gleichzeitige Behandlung mit weiteren Potenzsteigernden Medikamenten durchgeführt wird oder bei einer schweren Herz-Kreislauf- Erkrankung , Leberfunktionsstörung sollten Sie nicht zu diesem Potenzmittel greifen. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Hautrötungen, Magenproblemen oder Sehstörungen können auftreten.

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